F68r3

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Folio 68r3
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Folio 68r3


Besonderheiten

Die Plejaden?!?
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Die Plejaden?!?

In der Mitte der Darstellung dürften wir den Mond vorfinden. Denn zum einen ähnelt das �„Mondgesicht“ der Widergabe des Erdtrabanten etwa in F68r1 und F68r2 und zum anderen erinnert der gelbliche Rand der Scheibe an die beiden Sicheln aus F67r1. Im ersten Ring um den Mond finden wir einen umlaufenden Text.

Der zweite Ring ist in acht Sektoren gegliedert. In den acht Sektoren befinden sich gezackte Sterne. Die Sektoren scheinen sich zudem in zwei Gruppen einteilen zu lassen. Zum einen in solche, die nur wenige und beschriftete Sterne enthalten und in solche, die mit namenlosen Sternen angefüllt sind. Die Sektoren der zweiten Gruppe könnten möglicherweise rein dekorativen Charakter haben. Allerdings ist die Anzahl der namenlosen Sterne nicht in allen Sektoren gleich: so finden wir oben links 16, oben rechts 18, unten rechts 14 und unten links 11 Sterne. Interessanter dürften wohl die Sektoren der ersten Gruppe sein. Die Anzahl der in diesen enthaltenen Sterne scheint einem Schema zu folgen: oben links finden wir einen (großen) Stern, oben rechts zwei, unten rechts drei und unten links vier Sterne. Im Ein-Stern-Sektor ist zudem eine Gruppe von sieben kleinen Sternen vorhanden, die ebenfalls einen Namen zu tragen scheint und die durch eine geschwungene Linie mit dem ersten Ring verbunden ist. Eine geschwungene Linie, die gleichfalls beschriftet ist. Bei diesem Siebengestirn könnte es sich um die Plejaden handeln, die im Sternbild des Stieres stehen und zum Winterhimmel gehören. Sollten die vier Sektoren der ersten Gruppe etwa den vier Jahreszeiten entsprechen? Falls ja, stände der Ein-Stern-Sektor wohl für den Winter, der Zwei-Stern-Sektor mutmaßlich für die darauffolgende Jahreszeit, den Frühling, der Drei-Stern-Sektor für den Sommer und der Vier-Stern-Sektor für den Herbst.

Jede der Sektorengrenzen verfügt über ein Schriftband.

Abgeschlossen wird die Darstellung von einem dritten Ring, der wie der erste ebenfalls einen umlaufenden Text enthält.

Transkription

siehe [1]

  • t.b.c.


< f68r2 f68r3 f68v3 >


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