F65r
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Pflanze
Philipendula? (Mädesüß)
- vergleiche LJS 419, eine Zeichnung aus dem 16(?). Jahrhundert (leider ohne Blüten)
weitere Bilder:
Verwendung
Der Name Mädesüß stammt von „Met-Süß“: Die alten Germanen würzten ihren Honigwein oft mit Mädesüß. Dabei profitierten sie von der Heilwirkung der Pflanze, die den Wirkstoff Salicylaldehyd enthält, im ätherischen Öl in Gehalten bis zu 75%. Eventuelle Kopfschmerzen als Folge des Alkoholgenusses wurden dadurch unterdrückt. Salicylaldehyd wird überwiegend als Duftstoff in Parfüms eingesetzt. Weiterhin dient er als Zwischenprodukt in der Farbstoff- und Arzneimittelindustrie sowie in 10%-iger alkoholischer Lösung zum Nachweis von Ketonen (z. B. Aceton im Harn) und von Fuselölen im Alkohol. Außerdem kann er zur Herstellung von Cumarin (Perkin-Reaktion) und von Schiffschen Basen benutzt werden. Salicylaldehyd ist ein Kontaktallergen.
Mädesüß gehörte zu den drei heiligen Pflanzen der keltischen Druiden.
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Transkription
otaim,dam.alam
siehe [1]
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